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Keith Gessen - Ein schreckliches LandKeith Gessen
Ein schreckliches Land

Mit sechs Jahren kommt Andrej mit seiner Familie von Moskau in die USA und wächst dort auf. 27 Jahre später bittet ihn sein äl­te­rer Bruder, der schon lange nach Russland zurückgekehrt ist, darum, sich um die Groß­mutter in Moskau zu kümmern. Da er weder privat noch beruflich viel zu verlieren hat, willigt Andrej ein. Er zieht zu seiner Groß­mutter, lernt das Russland unter Putin und eine attraktive Aktivistin kennen, was ihn vor eine schwere Entscheidung stellt. „Ein frischer und oft sehr witziger Blick auf das heutige Russland.“ (San Francisco Chronicle)
CULTURBOOKS, 456 S., geb., € 24,-

Philipp Gurt - UnverschwundenPhilipp Gurt
Unverschwunden

Der Schriftsteller Lukas könnte zufrieden sein: Er hat Erfolg, er ist berühmt und auch begehrt. Doch eines
Tages ändert sich alles für ihn. Niemand scheint ihn
mehr wahrzunehmen, keiner kann ihn hören, sehen
oder mit ihm kommunizieren. In seiner traurigen Isolation beginnt er damit, sich mit seinem innersten Selbst auseinanderzusetzen, und kommt damit dem Geheimnis des Lebens auf die Spur. Ein faszinierendes, lesenswertes Gedanken­experiment des Schwei­zer Bestsellerautors Philipp Gurt über die Kraft der Einsamkeit.
EMONS, 352 S., geb., € 22,-

Moritz Heger - Aus der Mitte des SeesMoritz Heger
Aus der Mitte des Sees

Eine SMS seines ehemaligen Mitbru­ders samt Fotos seiner jungen Familie weckt in Bruder Lukas wieder alte Erinne­run­gen. Er ist mit fast 40 Jahren das jüngste Mitglied der Klosterge­meinschaft, in die er zusammen
mit Andreas vor 16 Jahren eintrat und die doch jetzt vor ihrem Ende steht. Der See in der Nähe des Klosters ist der Ort, an dem er beim Schwimmen Klar­heit über seine Unsicherheit zu gewinnen versucht. Moritz Hegers sensibler Roman behandelt mit wunderbar präziser Sprache die essenziellen Dinge des Lebens: Liebe, Nähe und Tod.
DIOGENES, 256 S., geb., € 22,-

Monika Helfer - VatiMonika Helfer
Vati

In den Mittelpunkt ihres zweiten Familien­romans stellt Monika Helfer ihren Vater. Körperlich und seelisch verwun­det kehrt er nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in sein Dorf nach Vorarlberg zurück. Hier
leitet er ein Kriegsopfererholungsheim. Trau­mati­siert und sprachlos. Ein Buch­lieb­haber, der nur für seine Bibliothek lebt. Nach dem Tod seiner Frau verschwindet er für längere Zeit, die Kinder wachsen bei Verwandten auf. Ein Buch über die schmerzliche Suche nach Identität und zugleich das eindringliche Porträt einer Nachkriegs­generation.
HANSER, 174 S., geb., € 20,-

Megan Hunter - Die HarpyieMegan Hunter
Die Harpyie

Der Pakt ist klar: Dreimal darf Lucy ihren Ehemann verletzen, dann sind sie quitt, dann hat er für seinen Seiten­sprung gebüßt. Doch wäh­rend sie die Fassade
des bürgerlichen Familienle­bens aufrechterhält, spürt sie, dass sie ihm nicht vergeben kann. Eine dunk­le Seite, die schon lange in ihr geschlummert hat, bricht sich Bahn
und lässt die Gren­zen zwischen Wahn und Wirklich­keit verschwimmen. Beeindru­ckend erzählt Me­gan Hunter „die fesselnde und psychologisch raffinierte Geschich­te einer Beziehung im freien Fall”. (Scotland on Sunday)
C.H.BECK, 229 S., geb., € 22,-

Olli Jalonen - Die HimmelskugelOlli Jalonen
Die Himmelskugel

1679, St. Helena: Die Begegnung mit Edmond Halley
hat das Leben des jungen Angus völlig verändert. Der berühmte Sternenforscher zeigte ihm nicht nur, wie man Vögel oder Sterne beobachtet, er lehrte ihn das Denken. Jetzt hat Angus nur noch einen Traum: Er möchte in die Fußstapfen seines Vorbilds treten. Auf abenteuerlichen Wegen gelangt Angus schließlich nach England, wo er bei Halley in die Lehre gehen kann. Die berührende Ge­schich­te einer Freundschaft, meisterhaft verknüpft mit der Geschichte von den Anfängen der Aufklärung.
MARE, 544 S., geb., € 26,-

Nicola Kabel - Kleine FreiheitNicola Kabel
Kleine Freiheit

Das beschauliche Leben der 40-jährigen Saskia Baumgärtner wird durch einen geplanten Windpark empfindlich gestört. Sie engagiert sich in einer Bürger­initiative und lernt dabei den kultivierten Joa­chim von Wede­kamp kennen, der in einem sehr konservativen Kreis aktiv ist. Manches von der Kritik an Gesellschaft und Zuwan­de­rung kann Sas­kia nachvollziehen, doch vieles steht im Gegensatz zu ihren Überzeugungen. Denn geprägt wurde sie durch ihren unkonventionellen und un­be­quemen Vater.
Ein großartiges Debüt, das die Zerreißproben der Ge­gen­wart behandelt.
C.H.BECK, 271 S., geb., € 22,-

Hildegard E. Keller - Was wir scheinenHildegard E. Keller
Was wir scheinen

1975 reist die 68-jährige Publizistin Hannah Arendt ein letztes Mal in die Schweiz, um im Tessin ihren Urlaub zu verbringen. In dem abgeschiedenen Dorf Tegna lässt sie ihr Leben Revue passieren. Und sie erinnert sich an den Eichmann-Prozess im Jahr 1961 und den persönlichen Preis, den sie für ihr Buch über „die Banalität des Bösen“ bezahlen musste, das weltweit heftige Kontroversen ausgelöst hatte. Mit ihrem Debüt-Roman gelingt Hildegard Keller ein mit­reißendes Porträt einer der bedeutendsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts.
EICHBORN, 544 S., geb., € 24,-

Hilary Leichter - Die HauptsacheHilary Leichter
Die Hauptsache

Sie hangelt sich von Job zu Job, immer in der Hoffnung, dass ihr nächs­ter Einsatz endlich zu einer Fest­anstellung führt. Die namenlose Alltagsheldin erledigt die absurdesten Aufträge voller Überzeugung und mit Herzblut, während um sie herum scheinbar sichere Existenzen reihenweise scheitern. Auch ihre Beziehun­gen sind so labil wie ihr Berufsleben. Doch ihr Verlangen nach einer sicheren Lebenssituation bleibt die Haupt­sache. Mit feiner Ironie zeichnet Hilary Leichter die absurden Tücken der urbanen Arbeitswelt nach.
ARCHE, 224 S., geb., € 20,-

Margarita Liberaki - Drei SommerMargarita Liberaki
Drei Sommer

Aufgewachsen in der Obhut von Mutter und Großvater, suchen drei Schwes­tern im Verlauf von drei Sommern ihren Weg ins Leben. Als dabei alte Familiengeheim­nisse zutage treten, stellt die jüngste die Lebensentscheidungen der Frauen infrage. Doch auch sie lebt im Zwie­spalt zwischen ihrem Drang nach Selbst­bestimmung und ihrem Verlan­gen nach Bindung. Der vor 75 Jahren erschienene Roman, der jetzt erstmals komplett auf Deutsch veröffentlicht wird, behan­delt die zeitlose Frage: Muss eine Frau auf Liebe verzichten, um selbstbestimmt
und frei leben zu können?
ARCHE, 388 S., geb., € 24,-

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