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Kulturgeschichte, Philosophie |
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Matthieu Arnold
Albert Schweitzer
Ein Leben für andere. Die Biographie
Geboren 1875 im Elsass gilt der Arzt, Philosoph, Theologe, Musiker und Pazifist Albert Schweitzer als einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts. In seinem Leben und Werk spiegelten sich sein Glaube und seine humanistischen Ideale auf vielfältige Weise wider. Matthieu Arnold hat zahlreiche unveröffentlichte Quellen untersucht und erzählt das facettenreiche Leben dieses Pioniers der humanitären Hilfe, der als Gegner des Nationalsozialismus und später der Atomwaffen agierte und 1953 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.
EVA, 560 S., geb., € 39,-
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Jan Jekal
Paranoia in Hollywood
Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten 1941–1953
Ob Thomas Mann oder Bertolt Brecht, in den 1930er- und 1940er-Jahren flohen viele Intellektuelle und Künstler in die USA. Gerade in Los Angeles bildete sich eine große Gemeinschaft der Exilierten. Doch aus den anfangs willkommenen Nazi-Gegnern wurden bald schon Verdächtige, die vom FBI beobachtet wurden. Anhand bisher unveröffentlichter Dokumente zeigt Jekal, wie Misstrauen und Repression wuchsen und wie manche Exilierte an dem Wandel verzweifelten, andere sich mit Mut und Witz dagegen wehrten.
MATTHES & SEITZ, 380 S., geb., € 28,-
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Uwe Neumahr
Die Buchhandlung der Exilanten
Paris 1940 – Zuflucht und Widerstand
Im Paris der 1920er-Jahre sind die beiden Buchhändlerinnen Adrienne Monnier und Sylvie Beach die literarischen Magnete der Hauptstadt. Die Crème de la Crème der Literatur und Kunst gibt sich bei ihnen ein Stelldichein. Die Besetzung von Paris 1940 macht die Buchhandlung dann zum Rettungsanker für deutsche Exilanten von Walter Benjamin über Arthur Koestler bis zu Gisèle Freund. Eine fesselnd geschriebene Geschichte von großer Literatur, von Verfolgung und Menschlichkeit und von der Liebe zweier außergewöhnlicher Frauen.
C.H.BECK, 320 S., 25 Abb., geb., € 26,-
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Andreas G. Weiß
Das Ende eines Traums
Donald Trump und der 250. Geburtstag der USA
Die USA feiern 2026 den 250. Geburtstag ihrer Gründung. Zum nationalen Mythos des Landes gehörten lange die Erzählung vom „amerikanischen Traum” und die Vorstellung der USA als moralischer Instanz. Ein Mythos, der die Menschen verbunden hat. Doch die Werte und Vorstellungen sind brüchig geworden, die Gesellschaft ist gespalten und der Präsident pflegt mit allen Mitteln seine politische Autorität. Andreas G. Weiß erzählt eindringlich vom Ende eines Mythos, das zugleich die Hoffnung auf Veränderung in sich trägt.
PATMOS, 144 S., geb., € 16,-
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