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Romane, Erzählungen [1] [2] [3] [4] |
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Hiltrud Baie
Mai Juni Juli
Die Spitzenköchin Linn steht auf dem Gipfel des Erfolgs. Ihre Kochkunst wird geschätzt, ihr Restaurant läuft bestens und die Zuschauer lieben ihre monatliche Kochshow. Doch plötzlich ist da das Gefühl, dass ihr alles zu viel wird. Sie nimmt sich eine Auszeit und zieht sich unerkannt in ein kleines Dorf zurück. Hier denkt sie über ihr Leben nach, über ihr Kind, das sie verloren, den Krebs, den sie überstanden hat und mit der Zeit lernt sie einige Dorfbewohner besser kennen, deren unverkrampfte Freundlichkeit ihr guttut. Und dann ist da noch der unnahbare Viktor, dem sie näherkommt ...
OKTOPUS, 256 S., geb., € 22,-
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Martina Bogdahn
Mirabellentage
Als Josef, der Ortspfarrer von Blumfeld, überraschend stirbt, gerät das gut organisierte Leben seiner langjährigen Haushälterin aus den Fugen. Denn will soll es nun mit ihr weitergehen? Zumal schon bald ein junger Pfarrer als Ersatz eintreffen wird. Während sich die resolute Anna um den Ankömmling kümmert, lässt sie ihre Jugend und ihr Leben an der Seite von Josef Revue passieren. Ein letztes Versprechen an ihn muss sie noch erfüllen. Wie gut, dass sie dafür nicht alleine ist. Ein warmherzig und humorvoll erzählter Roman.
KIEPENHEUER & WITSCH, 352 S., geb., € 23,-
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Elisabeth Büchle
Die Hüterin der verlorenen Schätze
1944: Trixie riskiert in den bayerischen Alpen alles, um gemeinsam mit einer Gruppe entschlossener Frauen bedrohte Kulturschätze zu retten, während sie gleichzeitig eine Wahrheit verbirgt, die ihr Todesurteil bedeuten könnte. 2019: Nach dem Tod ihres Großvaters stößt Emilia auf Hinweise, die das Bild ihrer Familie verändern und sie beginnt nachzuforschen, was ihre Vorfahren im Krieg tatsächlich getan haben. Elisabeth Büchle erzählt eine Geschichte über die Suche nach Gerechtigkeit und den Mut, sich den Schatten der Vergangenheit zu stellen.
GERTH, 496 S., geb., € 25,-
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Emilia Nikota Delemhach
The House Witch
Band 1: Der Koch des Königs
Im liebenswert chaotischen Königreich Daxaria regiert mit großer Milde König Norman, feindselig beäugt vom Nachbarreich Troivack. Als Finley Ashowan seinen Dienst als neuer Koch antritt, weht plötzlich ein anderer Wind im beschaulichen Schloss. Der eigenwillige Charakter ist nicht nur ein begnadeter Herdkünstler, sondern zudem ein Hexenmeister, der mit schützender Magie hantiert. Allmählich gewinnt er das Vertrauen der königlichen Familie. Doch auch er droht in ein Netz aus dunklen Intrigen und alten Prophezeiungen zu geraten.
Klett-Cotta, 624 S., geb., € 26,-
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Regina Denk
Der Fährmann
Anfang des 20. Jahrhunderts in zwei Dörfern im deutsch-österreichischen Grenzgebiet: Von klein auf fühlen sich Hannes und seine Freundin Elisabeth eng verbunden. Doch als Fährmann verbietet es ihm die Tradition, sich eine Frau zu nehmen. Und Elisabeth ist dem Hoferben Josef versprochen, auf den sich ihre Freundin Annemarie Hoffnung gemacht hatte. Während der Erste Weltkrieg die Dorfgemeinschaften spaltet, geraten auch die vier jungen Leute in einen Strudel aus Gewalt und Schuld. Ein raffiniert erzähltes Drama mit authentischen Figuren.
DROEMER, 384 S., geb., € 24,-
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Dario Ferrari
Die Pause ist vorbei
Marcello, Ex-Langzeitstudent ohne Job, lässt sich gern im Leben treiben, und so gerät er mehr oder weniger planlos an die Promotionsstelle bei dem legendären Literaturprofessor Sacrosanti. Als Thema drängt dieser ihm das schriftstellerische Werk des linken Terroristen Tito Sella auf. Warum interessiert sich der Professor so sehr dafür? Je mehr Marcello sich mit Sella befasst, desto mehr zieht dieser ihn in seinen Bann. Ein humorvoller Roman über verschwimmende Grenzen zwischen Literatur und Leben, über das ränkevolle Universitätsleben und terroristische Aktionen.
WAGENBACH, 352 S., geb., € 26,-
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Mara Floren
Palastplatte
Henri und Mo wachsen während der Wendezeit im Westen in der „Palastplatte“ auf. Beide sind sie Leseratten und verbringen ihre Zeit im Freibad oder auf dem Hochhausdach. Aus der Vertrautheit wird zunehmend eine Liebe, die sie trägt. Aber was ist nur mit Henriettes Vater los? Der entspannte und fürsorgliche Polizist wird immer eigenartiger und macht ihr fast genau so viel Angst wie ihre Stephen King-Romane. Irgendetwas scheint ihn im Griff zu haben. Nur was? Und wie tief ist die gegenseitige Zuneigung der Mädchen wirklich? Ein ergreifender Coming-of-Age-Roman.
SCHÖFFLING & CO., 208 S., geb., € 23,-
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Anne Freytag
Laute Nächte
Der Umzug nach Wien ist für Kenni die Chance, sein altes Leben zurückzulassen, auch wenn die sehr schmerzhafte Erinnerung an seine Freundin bleibt, die bei einem Verkehrsunfall gestorben ist. Er teilt sich eine WG mit Paul, einem ehemaligen Tennisspieler, der stillen Julia und der fröhlichen Elif. Wider Erwarten findet er in der WG neue Kraft und Freundschaft. Jahre später hat Kenni, mittlerweile Maler, eine Ausstellung in Zürich. Paul kommt zur Vernissage und bringt Elif und Julia mit. Es wird eine lange Nacht, die viele Fragen aufwirft ...
KAMPA, 320 S., geb., € 24,-
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Francesca Giannone
Die Briefträgerin
Süditalien 1934: Das frisch vermählte Paar Anna und Carlo trifft aus dem Norden im Dorf Lizzanello ein. Carlo ist froh, wieder in der Heimat zu sein. Doch Anna muss sich als Norditalienerin in dem Ort mit seinen eigenen Gesetzen behaupten. Gegen alle Widerstände geht sie ihren Weg und bringt als erste Briefträgerin frischen Wind in das Dorfleben. Über 20 Jahre trägt sie die Post aus und erfährt vom Leben und Lieben ihrer Mitmenschen. Irgendwann muss auch sie sich fragen, wie lange sie ihre wahren Gefühle noch verbergen will ... Der prämierte Bestseller aus Italien.
BTB, 512 S., Klappenbroschur, € 18,-
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Lena Gorelik
Alle meine Mütter
Kaum eine Beziehung ist bedeutender als die zu der Person, die uns zur Welt gebracht hat. Lena Gorelik beschreibt bewegend, wie Mütter in Kopf und Herz präsent sind, auch wenn sie schon verstorben sind. Sie bleiben die prägende Figur, selbst dann, wenn wir sie kaum kannten. Feinfühlig lotet sie in ihrem neuen Roman das komplexe Verhältnis aus und erkundet den Kosmos menschlicher Beziehungen: wo wir Glück finden oder scheitern, zweifeln, stolpern und wieder aufstehen. „Tief bewegend, brutal ehrlich: einfach wunderbar.“ (Doris Dörrie)
ROWOHLT, 272 S., geb., € 24,-
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Hannah Häffner
Die Riesinnen
Hannah Häffner mit einem berührenden Drei-Generationen-Porträt über drei außergewöhnliche Frauen, die ihren Weg suchen: Sehr schlank und groß gewachsen fallen sie im kleinen Dorf Wittenmoos allein durch ihre Erscheinung auf. Scheinbar nicht in die Dorfgemeinschaft passend, sind sie doch tief mit dem Ort verwurzelt und so versuchen Liese, Tochter Cora und deren Tochter Eva, im engen Gefüge des Ortes ihren Platz zu finden. Es ist die Geschichte dreier Frauen, die in den 1960er-Jahren beginnt und bis ins Jetzt reicht. Kraftvoll, bildgewaltig und voller Poesie.
PENGUIN, 416 S., geb., € 24,-
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Oliwia Hälterlein
Wir Töchter
Obwohl sie nie Kinder wollte, löst die Nachricht, dass sie keine mehr bekommen kann, unerwartet starke Gefühle in Waleria aus. Sie ist damit die Letzte in der Reihe von drei Generationen Frauen – ihr selbst, ihrer Mutter Róza und ihrer Großmutter, die bis zuletzt ihr kleines polnisches Dorf nie verlassen hat. Róza hingegen brach mit ihrer Tochter auf in die „weite Welt“ – erst nach Gdansk, dann ins wiedervereinigte Deutschland, um beiden eine bessere Zukunft zu sichern. Doch was bleibt, wenn die letzte Tochter keine Kinder hat? Die sensibel erzählte Geschichte dreier Frauen.
C.H.BECK, 357 S., geb., € 25,-
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Moa Herngren
Geschwister
Nach dem Tod des Vaters treffen die erwachsenen Geschwister Ulrika, Andrea und Rasmus zum Geburtstag der Mutter im Elternhaus zusammen. In der veränderten Konstellation brechen Verletzungen aus der Kindheit wieder auf, die keiner von ihnen hinter sich lassen konnte. Als sie in der angespannten Situation bemerken, dass im Haus einige Gegenstände fehlen, kommt es endgültig zum Eklat. Eine fein beobachtete Familienskizze über die Divergenz von Erinnerungen und fragile Bindungen – „tiefgründig, nuancenreich und scharfsinnig beschrieben“. (NDR Kultur)
KEIN & ABER, 496 S., geb., € 26,-
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Pascale Hugues
So voller Leben
Über meine Mutter
Yvette wird 1929 in Colmar geboren. Im kriegsgeschüttelten Elsass wechselt sie dreimal Nationalität, Sprache und sogar den Vornamen. Später schwankt sie zwischen Bourgeoisie und Aufruhr, zwischen Patriarchat und Feminismus. Ihr Leben bewegt sich stets zwischen zwei Polen, ein Spiegel ihrer Krankheit – sie ist bipolar. Ihre Tochter, die Autorin Hugues, erfährt als Kind nicht, warum ihre Mutter wochenlang weg ist. Die Klinikaufenthalte, die Krankheit werden verschwiegen. Mit diesem Buch zeichnet sie das Leben ihrer Mutter liebevoll nach.
ROWOHLT, 208 S., geb., € 23,-
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