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Romane, Erzählungen [1] [2] [3] [4] |
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Willi Achten
Die Einmaligkeit des Lebens
Als der junge Simon versehentlich den Kopf einer Altarfigur abreißt, folgen Schuldgefühle und Ärger. Doch sein Bruder Vinzenz weiß, was zu tun ist. Er ist immer da, wenn Simon ihn braucht. Das Erlebnis schweißt die beiden zusammen, wird eine Erinnerung, an die sie immer wieder zurückdenken. Als Vinzenz auf den elterlichen Hof zurückkehrt und eine furchtbare Diagnose erhält, bittet diesmal er: „Rette mich!” Eine kraftvolle Geschichte über das Füreinanderdasein und Abschiednehmen. „Achten meißelt Sätze wie aus Marmor – kühl und ewig.” (Rheinische Post)
PIPER, 224 S., geb., € 24,-
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Chimamanda Ngozi Adichie
Dream Count
Die Schriftstellerin Chiamaka hinterfragt zerplatzte Liebesträume. Die Anwältin Zikora entdeckt als Alleinerziehende neue Nähe zur Mutter. Die Bankerin Omelogor balanciert zwischen Korruption und Frauenförderung. Die Haushälterin Kadiatou erfährt nach schwerer Belästigung einen unfairen Prozess. „Dream Count“ erzählt die Geschichte von vier Frauen, die auf unterschiedlichen Kontinenten unterschiedliche Leben führen, verbunden durch eine bittere Wahrheit: Weiblichkeit bedeutet noch immer strukturelle Hürden und Benachteiligung.
S. FISCHER, 528 S., geb., € 28,-
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Janine Adomeit
Die erste halbe Stunde im Paradies
Die Halbgeschwister Kai und Anne leben allein mit ihrer Mutter, als diese ihnen verkündet, dass sie krank ist. Sie rücken noch enger zusammen und versuchen, das Leben zu meistern, doch die Krankheit schreitet gnadenlos voran. Nach dem Tod der Mutter verliert sich der Kontakt der beiden. Dann meldet sich Kai überraschend bei Anne, mittlerweile Anfang 30 und Pharmavertreterin, und bittet sie, ihn aus einer Entzugsklinik abzuholen. Nach Jahren des Schweigens kommt Unausgesprochenes zur Sprache und schmerzliche Erinnerungen tauchen auf.
ARCHE, 272 S., geb., € 23,-
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Kaveh Akbar
Märtyrer!
Cyrus Shams, 29, war noch ein Baby, als seine Mutter bei der Flucht aus Teheran starb. Ein sinnloser Tod, der ihn seitdem verfolgt. Cyrus schreibt Gedichte, nimmt zu viele Drogen und ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Wie wäre es, sich wie Märtyrer einer Sache zu verschreiben? Und wohin wollte seine Mutter damals? Ausnahmsweise nüchtern und womöglich verliebt, begibt er sich auf eine Reise in die Vergangenheit, die ihn zu den Fragen der Zukunft führt. Ein pulsierender Roman über das Leben, die Liebe und Freundschaft. Nominiert für den National Book Award 2024.
ROWOHLT, 400 S., geb., € 24,-
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Jean-Baptiste Andrea
Was ich von ihr weiß
Der junge Michelangelo Vitaliani begegnet seiner großen Liebe Viola. Gerade ist er nach Norditalien gezogen, um dort das Handwerk des Bildhauers zu erlernen, da trifft er sie in dem ligurischen Dorf Pietra d’Alba: Viola, die dem Adel entstammt und sich nach Freiheit sehnt – Freiheit von den gesellschaftlichen Zwängen. Es beginnt eine intensive Verbindung, die durch Höhen und Tiefen geht. Michelangelo wird zu einer Berühmtheit in der Kunstwelt, doch für seine Liebe scheint es kein Happy End zu geben: Er muss Viola loslassen. Ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt.
LUCHTERHAND, 512 S., geb., € 24,-
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Jessica Anthony
Es geht mir gut
Kathleen Beckett rebelliert leise: Statt zum Gottesdienst zu gehen, treibt sie im Pool und lässt verpasste Chancen und Träume Revue passieren. Während sie sich von ihrer alten Identität löst, kämpft ihr Mann Virgil darum, ein Netz aus Lügen aufrechtzuerhalten. Doch je länger Kathleen im Wasser bleibt, desto mehr bröckelt seine Fassade. Jessica Anthony erzählt einfühlsam von Sehnsucht, stiller Auflehnung und der Kraft, wirklich zu leben. „Dieser großartige Kurzroman verdient es, ein Klassiker zu werden ...” (National Public Radio)
KEIN & ABER, 160 S., geb., € 23,-
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Tammy Armstrong
Pearly Everlasting
Kanada, 1934: Pearly Everlasting ist 15 und in einem Holzfällercamp mitten im Wald aufgewachsen – zusammen mit dem Bären Bruno, der seit ihrer Geburt ein Teil der Familie ist. Doch dann beschuldigt man Bruno, einen Mann getötet zu haben. Er wird weggebracht, niemand weiß, wohin. Verzweifelt und entschlossen macht Pearly sich zu Fuß auf den gefährlichen Weg durch die tief verschneite kanadische Landschaft, um den Bären zu suchen. „Ein Abenteuer, angefüllt mit Mythen und Legenden.” (Publishers Weekly)
DIOGENES, 368 S., Leinen, € 25,-
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Clara Arnaud
Im Tal der Bärin
Nach einer schmerzhaften Trennung versucht Alma einen Neuanfang in den Pyrenäen. Sie erforscht dort das Verhalten der wieder angesiedelten Bären, um ein besseres Zusammenleben mit den Menschen zu ermöglichen. Der junge Gaspard ist nach dem Studium zurückgekehrt und zieht mit seinen Schafen jeden Sommer durch die Berge. Die Angriffe einer Bärin wecken in ihm traumatische Erinnerungen an den Tod einer Kollegin. Auch die anderen Schäfer fürchten die Bären. Almas Arbeit wird immer skeptischer gesehen. Dann fallen Schüsse und die Situation scheint außer Kontrolle zu geraten ...
KUNSTMANN, 352 S., geb., € 26,-
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Garrett Carr
Der Junge aus dem Meer
Als in einer kleinen Gemeinde an der Westküste Irlands ein Baby in einem Fass an Land gespült wird, ist die Aufregung groß. Woher kommt der Junge und was wird aus ihm werden? Der warmherzige Familienroman begleitet 20 Jahre das Leben seiner Adoptivfamilie, das von Fürsorge, Schweigen, Sorgen, aber auch dem Glück einer funktionierenden Dorfgemeinschaft geprägt ist. Eine bewegende und hoffnungsfrohe Geschichte über einen Jungen, der seinen Platz im Leben sucht, und eine Gemeinschaft, die allen Widrigkeiten trotzt.
ROWOHLT HUNDERT AUGEN, 416 S., geb., € 25,-
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Rabea Edel
Portrait meiner Mutter mit Geistern
Seit sie denken kann, ist Raisa allein mit ihrer Mutter Martha. Den Vater kennt sie nicht, über die Vergangenheit herrscht Schweigen. Doch als sie mit dem Nachbarsjungen Mat im Keller ein Buch mit der Widmung „Für Martha von Paul” entdeckt, beginnt sie, Fragen zu stellen. Nach und nach fängt Martha an zu erzählen – von ihrer Mutter und Großmutter, von Lügen, Gefahren, Liebe und Verlust. Eine emotionale und bildgewaltige Lebensgeschichte, die persönliche Schicksale und Zeitgeschichte verbindet und ein Porträt der Nachkriegsgeneration zeichnet.
C.H.BECK, 396 S., geb., € 26,-
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Charline Effah
Die Frauen von Bidi Bidi
Als Minga acht Jahre alt ist, verlässt ihre Mutter Josephine nach langem Zögern den gewalttätigen Vater. Von da an hört sie nichts mehr von ihr, bis sie nach dem Tod des Vaters auf Briefe stößt. Darunter ist auch der einer NGO, für die Josephine gearbeitet hat und die ihren mysteriösen Tod meldet. Minga reist nach Uganda in das Lager Bidi Bidi, um mehr über ihre Mutter zu erfahren. Dort trifft sie Frauen, die kriegerische und häusliche Gewalt erlebt haben, aber nicht daran zerbrochen sind. Eine eindringliche Hommage an den Mut und die Kraft von Frauen.
ORLANDO, 224 S., geb., € 23,-
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