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Romane, Erzählungen [1] [2] [3] [4] |
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Tan Twan Eng
Das Haus der Türen
Malaysia 1921: Als der Autor Somerset Maugham seinen Freund Robert und dessen Frau Lesley besucht, bringt das Abwechslung in deren eintönigen Alltag in der britischen Kolonialgesellschaft. Lesley freundet sich mit dem Autor an und erzählt ihm ihre Geheimnisse: ihre Unterstützung der politischen Rebellen, ihre aussichtslose Liebe zu Arthur und die Verbindung zu einer Engländerin, die des Mordes beschuldigt ist. Lesley weiß, dass sie wie Somerset Maugham ihr wahres Ich verbergen und ihr Leben weiterführen muss. Ein grandioser Roman über Moral, Wahrheit, Liebe und Betrug.
DUMONT, 352 S., geb., € 24,-
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Arno Frank
Ginsterburg
Das Leben in einer Kleinstadt in den Jahren 1935 bis 1945: Während manche nach der Machtergreifung verstummen, nutzen andere die Veränderungen vorteilhaft für sich und viele versuchen lediglich, sich zu arrangieren. Doch niemand in Ginsterburg kann der neuen Zeit entkommen, auch nicht Merle, deren Sohn Lothar durch seine Begeisterung fürs Fliegen in die Arme der Hitlerjugend getrieben wird. Arno Frank zeichnet in seinem feinfühligen Kleinstadtepos das atmosphärische Bild einer unmenschlichen Zeit und persönlicher Verstrickungen. „Eindrucksvoll und berührend.“ (SZ)
KLETT-COTTA, 432 S., geb., € 26,-
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Rebekka Frank
Stromlinien
Enna und Jale, Zwillinge aus den Elbmarschen, warten seit 17 Jahren auf den Tag, an dem ihre Mutter Alea aus der Haft entlassen wird. Doch als es so weit ist, verschwindet nicht nur Alea, sondern auch Jale spurlos. Enna macht sich auf die Suche und stößt auf beunruhigende Fragen: Warum musste ihre Mutter damals ins Gefängnis? Und gibt es eine Verbindung zu dem Boot, das gerade erst auf der Elbe sank? Ein grandioser, sensibel erzählter Familienroman über Lebensentscheidungen, die uns auseinandertreiben oder für immer verbinden.
S. FISCHER, 512 S., geb., € 24,-
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Anne Freytag
Blaues Wunder
Auf Einladung ihres Chefs, des Bankiers Walter Bronstein, verbringen die Paare Ferdinand und Nora sowie Kilian und Franziska – alle in den Vierzigern – ihren Urlaub auf dessen Luxusyacht. Mit dabei sind auch Bronsteins Frau Rachel sowie der gemeinsame Sohn David. Doch die Großzügigkeit hat ihren Preis. Walters Absichten sind unklar und die trügerische Leichtigkeit kann jederzeit in einen mörderischen Kampf um Macht und Einfluss umschlagen. Das unterschwellige gegenseitige Misstrauen wird verstärkt durch David, der Nora unverhohlen Avancen macht.
KAMPA, 256 S., geb., € 24,-
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Natalia Ginzburg
Alle unsere Gestern
„Alle unsere Gestern” von 1952 ist Natalia Ginzburgs dritter Roman und der Beginn ihres produktivsten literarischen Schaffens. Sie beleuchtet darin das wechselvolle Leben einer italienischen Familie vor und im Zweiten Weltkrieg. Während der Vater dem Faschismus kritisch gegenübersteht, die Brüder und viele Freunde sich im Widerstand engagieren, die Schwester ein opportunistisches „Schwarzhemd” heiratet, wird die Jüngste der Familie, die 16-jährige Anna, ungewollt schwanger und rettet sich in die Ehe mit einem älteren Mann. Eine grandiose und melancholische Familienchronik.
WAGENBACH, 336 S., geb., € 26,-
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Daniel Glattauer
In einem Zug
Zwei Fremde begegnen sich im Zug von Wien nach München: Er ist Autor von Liebesromanen mit Schreibblockade, sie Physio- und Psychotherapeutin. Die beiden beginnen ein harmloses Gespräch, aus dem sich ein ebenso unterhaltsamer wie tiefsinniger und schlagfertiger Dialog über das Schreiben, langjährige Beziehungen und vor allem über die Liebe entfaltet. Mit großer Beobachtungsgabe und unwiderstehlichem Wortwitz sinniert Glattauer über menschliche Beziehungen und das Leben. „In und zwischen den Zeilen: Witz, Wärme und Verstand.“ (Münchner Merkur)
DUMONT, 208 S., geb., € 23,-
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Tommie Goerz
Im Schnee
Während sich der Schnee auf das Dorf legt, steht der alte Max am Fenster und hört das Totenglöckchen läuten. Noch weiß er nicht, für wen es schlägt. Doch Schorsch ist tot, der zeitlebens viel mehr war als nur ein Freund. Max geht zur Totenwacht, wo die Alten zusammenkommen. Sie erzählen von den Abenden im Wirtshaus, von Schorsch, vom kleinen Glück, aber auch von der Enge im Dorf und dem Schweigen. Und Max ‚begreift, dass mit Schorsch viel mehr gestorben ist als nur einer aus dem Dorf. Ein behutsames, nichts beschönigendes Panorama dörflichen Lebens.
PIPER, 176 S., geb., € 22,-
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Wolf Haas
Wackelkontakt
Nomen est omen! Der menschenscheue, puzzlesüchtige Trauerredner Escher vertreibt sich das Warten auf den Elektriker mit einem Buch über den Mafia-Killer Elio Russo. Als Kronzeuge bangt dieser im Knast um sein Leben und beruhigt sich mit einem Buch über den Trauerredner Escher. Als der Elektriker in Eschers Küche tot umfällt, beginnen die Geschichten von Russo und Escher auf verschlungenen, surrealen Pfaden zusammenzuwachsen: Ist der tote Elektriker womöglich der Ex-Mafioso? Ein literarisches Kunstwerk in Escher-Manier.
HANSER, 240 S., geb., € 25,-
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Katharina Hagena
Flusslinien
Margrit ist 102 Jahre alt, lebt in einer Seniorenresidenz an der Elbe und lässt sich täglich von Arthur in den Römischen Garten bringen. Die Erinnerungen an ihre Vergangenheit halten sie am Leben. Und die Besuche ihrer zornigen Enkelin Luzie, die sich kurz vor dem Abitur von der Schule abgemeldet hat, allein in einer Hütte lebt und nach einem Weg in ihrem Leben sucht. Und dann ist da der junge Fahrer Arthur, der sich für gefährdete Arten einsetzt und mit einer Schuld kämpft. Warmherzig und mit feinem Witz erzählt Hagena von drei Leben und zwölf Tagen, die vieles verändern.
KIEPENHEUER & WITSCH, 400 S., geb., € 24,-
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Elizabeth Hay
Wie Zugvögel
In Yellowknife, einem alten Goldgräberort in Kanada, hat das Glück die Menschen, die dort leben und im lokalen Radiosender arbeiten, schon länger verlassen: Harry, der nach einer erfolglosen TV-Karriere zurückkehrt, Dido, die immer noch ihren einstigen Schwiegervater liebt, Eleanor, deren Ehemann nach der Hochzeit in tiefe Depression versinkt, und Gwenn, die ihren Ehemann und sein erdrückendes Schweigen nicht mehr ertragen kann. Sie alle sehnen sich nach einem Neuanfang und ringen mit dem Leben, ihrer Liebe und sich selbst.
KAMPA, 400 S., geb., € 25,-
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Elizabeth Heichelbech
Chopin in Kentucky
Im Jahr 1977 in Kentucky kann die zehnjährige Marie ihr Glück kaum fassen: Ein Ballettensemble aus Paris ist in der Stadt. Nun ja, nicht direkt aus dem Paris in Frankreich, sondern dem in Kentucky. Trotzdem ist ihr großer Traum jetzt zum Greifen nah, denn auch sie will eines Tages Ballerina werden und ihrer rauen Kinderstube entkommen. Allen Widrigkeiten zum Trotz hält Marie daran fest – auch dank Komponist Frédéric Chopin, der an sie glaubt. Humorvolle und feinfühlige Zeilen, die zeigen, dass der Glaube an die Kunst manchmal Berge versetzen kann.
SCHÖFFLING, 256 S., geb., € 24,-
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