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Romane, Erzählungen [1] [2] [3] [4] |
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Megan Hunter
Tage des Lichts
Ostersonntag 1939: Für die 19-jährige Ivy soll es ein Tag werden, der ihr Leben für immer verändert. Ihr Bruder Joseph möchte der Familie seine zukünftige Frau Frances vorstellen. Die gesamte schillernde Künstlerfamilie mit alten und neuen Partnern und Lebensgefährten ist anwesend. Dann geschieht ein Unfall, bei dem Joseph ums Leben kommt. Nach diesem tragischen Ereignis verläuft Ivys Leben in konventionellen Bahnen. Doch die Begegnung mit Frances am Todestag ihres Bruders viele Jahre später konfrontiert sie mit ihrer verborgenen Liebe und geheimen Sehnsucht.
C.H.BECK, 304 S., geb., € 24,-
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Siri Hustvedt
Ghost Stories
Ein Buch der Erinnerung
Als er im Sterben lag, sagte Paul Auster zu seiner Frau Siri Hustvedt, er wolle ein Geist werden. Und für sie ist seine Präsenz immer noch allzeit spürbar. In ihrem Buch erzählt sie von ihrer gemeinsamen Geschichte, die 43 Jahre währte. Sie lässt Paul mit Briefen, die er an seinen kurz vor seinem Tod geborenen Enkel geschrieben hat, zu Wort kommen und wirft Fragen auf, die alle Menschen bewegen. Ein gefühlvolles Trauer-, Erinnerungs- und Liebesbuch, das die Beziehung und Geschichte des legendären Autorenpaares auferstehen lässt.
ROWOHLT, 400 S., geb., € 25,-
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Dan Jones
Löwenherzen
Das Jahr 1350: England leidet unter den Folgen der Pest. Und kastilische Piraten überfallen vor der Küste englische Schiffe. Loveday, der seine Söldnertruppe durch die Schlachten des englisch-französischen Krieges geführt hat, will sich eigentlich mit Gilda im südenglischen Winchelsea ein neues Leben aufbauen. Doch als seine Familie bedroht ist, muss er eine gefährliche letzte Schlacht kämpfen. Der vielschichtige, spannende Roman zeichnet ein eindrückliches Bild des mittelalterlichen Englands. „Blutig, brutal und perfekt inszeniert.” (Daily Mail)
C.H.BECK, 381 S., 1 Karte, geb., € 26,-
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Gabriele Katz
Göttertage
Ein Paula Modersohn-Becker Roman
Paula Modersohn-Becker gilt als eine der wichtigsten Vertreterinnen des frühen Expressionismus. Die deutsche Malerin schuf trotz ihrer kurzen Lebenszeit ein beeindruckendes Œuvre mit intensiver Farbgebung und reduzierter Formensprache. Anlässlich ihres 150. Geburtstags lässt Gabriele Katz uns in die Gedankenwelt der Künstlerin eintauchen. Auf persönlichen Dokumenten basierend entwirft sie in diesem intensiven Roman ein lebhaftes Bild von Modersohn-Beckers Leben, ihrer Gedankenwelt und ihrem künstlerischen Schaffen.
EBERSBACH & SIMON, 336 S., geb., € 25,-
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Safae el Khannoussi
Oroppa
Salomé Abergel, eine jüdisch-marokkanische Künstlerin und ehemalige politische Dissidentin, verschwindet auf dem Höhepunkt ihres Ruhms. Ihre mysteriöse Spur führt von Amsterdam nach Paris, Tunis und Casablanca, durch heruntergekommene Bars und dunkle Ecken, in denen sich eine bunte Schar von Ausgestoßenen aufhält. Ein origineller und beeindruckender Debütroman, der aus der desillusionierten, aber liebevollen Perspektive von Migranten einen Blick auf Europa wirft. „Ein Wunderwerk von einem Roman.” (Boekblad)
HANSER, 352 S., geb., € 26,-
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Abbas Khider
Der letzte Sommer der Tauben
Im Laden von Noahs Vater wurden früher leuchtende Stoffe und elegante Kleidung angeboten. Doch nun ist alles anders. Sie müssen vollständig auf islamische Kleidung umstellen und auf den Produktfotos Frauenkörper schwärzen, um den Vorgaben der Religionspolizei zu entsprechen. Immer weiter dringt das totalitäre Regime in ihren Alltag vor. Noahs Mutter und Schwester dürfen nicht mehr allein aus dem Haus, sogar seinen Tauben droht Gefahr. Feinfühlig und mit humorvollem Unterton schildert Khider das Leben in einer von Willkür und Gewalt bestimm- ten Gesellschaft.
HANSER, 216 S., geb., € 24,-
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Rachel Khong
Real Americans
Lily, Tochter chinesischer Einwanderer, arbeitet als unbezahlte Praktikantin in einem Medienunternehmen in New York. Das Geld ist immer knapp. Als ihr Chef ihr seinen attraktiven und gut betuchten Neffen vorstellt, ist sie erst nicht interessiert. Doch bald verlieben sich die beiden und damit prallen zwei Welten aufeinander. 21 Jahre später lebt Lily mit ihrem Sohn allein auf einer Insel. Er weiß nichts über seinen Vater, spürt aber, dass ihm etwas fehlt. Als er sich auf die Suche begibt, stößt er auf Geheimnisse, die alles verändern ... „Herausragend!” (New York Times)
KIEPENHEUER & WITSCH, 528 S., geb., € 24,-
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Florence Knapp
Die Namen
Kann ein Name das Leben verändern? Während Gordon, ein beliebter Arzt, erwartet, dass sein Sohn nach alter Tradition den Namen des Vaters erhält, würde Cora ihn stattdessen gern Julian nennen, damit er eine eigenständige Persönlichkeit entwickeln kann. Und ihre Tochter Maia fände für den kleinen Bruder Bear passend. Der bewegende Debütroman erzählt die Geschichte von drei Namen, drei Versionen eines Lebens und den unendlichen Möglichkeiten, die eine Entscheidung auslösen kann. „Sehr originell und emotional tiefgründig.” (Observer)
EICHBORN, 352 S., geb., € 24,-
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Amanda Lee Koe
Sister Snake
Su führt in Singapur als Ehefrau eines hochrangigen Politikers ein kontrolliertes Leben. Ihre Schwester Emerald dagegen lässt in New York ihren Launen und Begierden freien Lauf. So unterschiedlich die beiden sind, so teilen sie doch ein uraltes Geheimnis. Denn einst waren die Schwestern Schlangen. Als Emerald in Gefahr gerät, holt Su sie nach Singapur. Doch deren ungezähmte Art passt nicht in das geordnete Leben, in dem jede Abweichung von der Norm verdächtig ist. Humorvoll greift der Roman eine alte chinesische Legende auf und erzählt sie in der Gegenwart neu.
CULTURBOOKS, 328 S., geb., € 24,-
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Friederike Köpf
Doras Licht
Am ersten Tag an der Kunsthochschule in Kassel erfährt Professor Arne Andrich, dass eine ehemalige Studentin aus Wien tot ist. Doch Dora war nicht irgendeine Studentin, auf einer Studienreise haben sie eine Nacht miteinander verbracht. Ein Ausrutscher, über den sie Stillschweigen vereinbarten. Seit einem Jahr gab es keinen Kontakt mehr. Nun ist bei La Rochelle jeoch nicht nur Doras Leiche, sondern auch eine Notiz aufgetaucht, die auf Arno verweist und die Polizei aufhorchen lässt. Arno beginnt mit der Suche nach Gründen für den Selbstmord, die ihn auch in seine Vergangenheit führt.
KAMPA, 448 S., geb., € 25,-
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Shelly Kupferberg
Stunden wie Tage
1925 tritt Martha als junge Frau eine Stelle als Hausbesorgerin an und kümmert sich um das Mietshaus der jüdischen Brüder Henry und Ber Berkowitz. Durch ihren Fleiß erwirbt sie sich schnell deren Vertrauen. Auch zu Liane, Henrys Tochter, entsteht eine enge Bindung. Von den Nazis bedroht, fliehen die Brüder, doch Henry lässt seine arische Familie zurück – für Martha unbegreiflich. Sie hilft, wo sie kann, was sie aber nicht verhindern kann, ist, dass Liane, die im Widerstand aktiv ist, hingerichtet wird. Nach Kriegsende trifft Martha Henry wieder und beide erfahren eine bittere Wahrheit.
DIOGENES, 272 S., Leinen, € 25,-
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Maxim Leo
Einatmen. Ausatmen
Fachlich ist die Topmanagerin Marlene unangefochten, menschlich jedoch eine ziemliche Katastrophe. Daher wird sie zu einem Achtsamkeitsseminar beim bekannten Coach Alex Grow verdonnert. Nur dann kommt sie infrage für die Nachfolge ihres Chefs. Dumm nur, dass der Coach selbst gerade mit psychischen und finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Für ihn ist Marlene die Chance, denn im Erfolgsfall winkt ein Großauftrag. Marlene dagegen sieht sich widerwillig mit einer absurd fremden Welt konfrontiert. Ein witziger Roman über die Suche nach dem richtigen Leben.
KIEPENHEUER & WITSCH, 256 S., geb., € 23,-
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Charles Lewinsky
Eine andere Geschichte
Los Angeles, 1959. Curtis Melnitz, der in Deutschland geborene Filmproduzent, wird von Albträumen geplagt. Doch sein Hausarzt verweigert ihm ein neues Rezept für seine Schlaftabletten. Stattdessen schickt er ihn zu einem Psychiater. Widerwillig lässt er sich auf eine Gesprächstherapie ein, aber bald gefällt ihm das Erzählen. Er spricht über sein Leben, seine jüdische Herkunft, über Antisemitismus, prägende Begegnungen und seine große Liebe zum Film. Doch da ist noch etwas, das ihn seit Jahren quält und gut verborgen in seinem Gedächtnis ruht.
DIOGENES, 416 S., Leinen, € 26,-
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Svenja Liesau
Es war nicht anders möglich
Der unerwartete Tod des früh abwesenden Vaters stürzt Martina, Mitte 30, in eine tiefe Krise. Arbeitslos und ohne Perspektive in Berlin lebend, sucht sie Antworten beim Schreiben über ihn und in Treffen und Gesprächen mit Menschen in ihrem Stammlokal. In der Eckkneipe nahe ihrer Wohnung begegnet sie vielen Schicksalen, fragt, wie diese Menschen trotz Krisen weiterleben. Das Schreiben führt sie in Dunkelheit, Schmerz und Wunder – und vielleicht zur Wahrheit. Ein ungewöhnlicher Roman, traurig, komisch und tief berührend.
ROWOHLT BERLIN, 240 S., geb., € 24,-
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