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Romane, Erzählungen [1] [2] [3] [4] |
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Christoph Hein
Das Narrenschiff
In seinem mitreißenden Gesellschaftsroman erzählt Christoph Hein von Menschen, denen nach Gründung der DDR unterschiedlichste Rollen zuteilwurden. Der Roman begleitet durch die turbulenten Zeiten einer Gesellschaft, die das „bessere Deutschland“ repräsentieren will, damit aber immer wieder scheitert. Kommunisten, ehemals überzeugte Nazis, Stasi-Mitarbeiter und einfache Bürger erleben, wie der Traum von einer besseren Zukunft illusionär wird und das Gemeinwesen mehr und mehr zu einer Art Narrenschiff wird.
SUHRKAMP, 750 S., geb., € 28,-
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Jakob Hein
Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste
Nach dem Studium bekommt Grischa eine Stelle als Jungaktivist bei der Staatlichen Plankommission. Engagiert startet er und muss schnell feststellen, dass eher unauffälliges Nichtstun von ihm erwartet wird. Zur Überraschung seines Chefs und einiger Minister aus dem Zentralkomitee heckt er nebenbei einen genialen Plan aus, wie das ganze Land an eine lukrative Finanzquelle gelangt ... Eine herrlich abgedrehte Geschichte über die „wahren” Hintergründe des Milliardenkredits der BRD für die DDR im Sommer 1983.
GALIANI BERLIN, 256 S., geb., € 23,-
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Elisa Hoven
Dunkle Momente
Eva Herbergen ist 63 Jahre alt und erfolgreiche Strafverteidigerin. Vor Jahren hat sie einen schweren Fehler gemacht, der sie dazu bringt, als Verteidigerin oft an ihre Grenzen und darüber hinaus zu gehen. Elisa Hoven erzählt von Fällen, die Eva bewegen – von der Schriftstellerin, die ihren Bruder tötet, deren wahres Motiv aber erst später ans Licht kommt, oder von dem Mädchen, das vergewaltigt wurde und dann selbst Täterin wird. Fesselnde Geschichten, die moralische Dilemmata offenbaren und belegen, dass Recht und Gerechtigkeit oft nicht übereinstimmen.
S. FISCHER, 336 S., geb., € 22,-
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Dmitrij Kapitelman
Russische Spezialitäten
Eine Familie aus Kiew verkauft russische Spezialitäten in Leipzig – und osteuropäisches Zusammengehörigkeitsgefühl. Doch nach dem russischen Angriff auf die Ukraine ist nichts mehr, wie es war. Die Mutter glaubt den Nachrichten aus Moskau und steht auf der Seite Putins, der Sohn liebt seine Mutter, aber auch seine Heimat Kiew. Um mit eigenen Erfahrungen aus dem Kriegsgebiet seiner Mutter die Augen zu öffnen, fährt er nach Kiew. Ein bittersüßer, tragischer und komischer Roman über Familie und die schwierige Verständigung in Zeiten von Kriegen.
HANSER BERLIN, 192 S., geb., € 23,-
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Christine Koschmieder
Frühjahrskollektion
Deutschland zur Zeit des Wirtschaftswunders in den 60er-Jahren. Modedesignerin Lilo Kowatz entwirft eine Bademodenkollektion für die reife Frau. Ihr Mann Harry ist Vertreter beim Versandhaus Neckermann, ihre Tochter Reni ein gefragtes Mannequin. Doch während Lilo ihre nächsten Karriereschritte plant, taucht eine alte Bekannte auf, die Lilos und Harrys unrühmliche Rolle bei der „Arisierung“ von Waisenkindern im vormals besetzten Polen aufzudecken droht. „Besser kann man die 60er-Jahre nicht zusammenfassen.“ (Jury, Bachmannpreis 2024)
KANON, 288 S., geb., € 24,-
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Christoph Kramer
Das Leben fing im Sommer an
Sommer 2006: Die Fußballweltmeisterschaft begeistert das Land. Der 15-jährige Chris verbringt die Abende mit seinen Freunden auf dem Dach der alten Scheune und verschläft die heißen Tage im Freibad. Sein größter Wunsch? Fußballprofi werden und vor allem cool sein. Als sich ausgerechnet das schönste Mädchen der Schule für ihn interessiert, beginnt eine emotionale Achterbahnfahrt. Die berührende Coming-of-Age-Geschichte des Fußballweltmeisters ist eine wunderbar melancholische Hommage an die zarte Magie der ersten Liebe und die Freundschaft.
KIEPENHEUER & WITSCH, 256 S., geb., € 23,-
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Astrid Lehmann
Nur ein kurzer Sommer
Eine Liebe in der Bretagne
Bretagne 1940: Die schwangere Anne-Marie flüchtet sich ins Kloster. Während sie in den Wehen liegt und Mutter und Kind verloren scheinen, stürmen deutsche Soldaten herein, unter ihnen ein junger Arzt. Helmut rettet Anne-Marie das Leben und im Laufe des Sommers kommen die beiden sich näher. Zur gleichen Zeit lebt der sechsjährige Emil mit seiner Familie fernab des Krieges auf einem Bauernhof im Schwarzwald. Vom Schicksal verbunden ahnen alle drei nicht, wie zerbrechlich ihr Glück ist ...
GMEINER, 288 S., brosch., € 16,-
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Paola Lopez
Die Summe unserer Teile
Schon lange hat die Informatikstudentin Lucy keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter, die aus dem Libanon stammt und sich in Deutschland ein Leben als Medizinerin aufgebaut hat. Dann steht plötzlich das Klavier in ihrem WG-Zimmer, an dem sie immer üben musste und das sie gehasst hat. Wieso hat ihre Mutter es geschickt und warum steht auf dem Lieferschein der polnische Mädchenname der Großmutter? Kurz entschlossen fährt Lucy nach Polen, um mehr über diese Frau und ihre Familie zu erfahren. Ein mitreißendes, 80 Jahre umfassendes Porträt dreier Frauen.
TROPEN, 256 S., geb., € 24,-
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Sarah Lorenz
Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken
Elisa hat es nicht leicht gehabt in ihrem Leben. Doch wunderbar leicht erzählt sie in ihrer Fantasie der von ihr so verehrten Dichterin Mascha Kaléko von ihren schwierigen Erlebnissen, von der Trennung der Eltern, der Zeit im Heim, von ihrer Suche nach Geborgenheit, die sie lange nur in Büchern fand. Aber ebenso von ihren geheimen Sehnsüchten, Wünschen und dem festen Glauben, dass letztlich alles möglich ist. Eine poetische und zauberhafte Liebeserklärung an eine große Dichterin und an all die Wunder des Lebens.
ROWOHLT HUNDERT AUGEN, 224 S., geb., € 24,-
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Charlotte Lucas
Luzie in den Wolken
Gabriel Bach fehlen die Worte, dabei möchte er endlich seinen neuen Roman beginnen, doch in ihm ist alles leer. Kein Gedanke, kein Satz, kein Wort. Als ein roter Luftballon an ihm vorbeifliegt, findet er einen Zettel daran: „Liber Got, mein Papa ist bei dir im Himel – kanst du mir bitte einen neuen schikken? Von ganzem Hertzen, deine Luzie in den Wolken”. Und plötzlich ist da eine Idee, die nicht nur Gabriels Leben, sondern auch das der kleinen Luzie und deren Mutter völlig durcheinanderwirbeln wird. Eine liebenswerte Geschichte mit Überraschungen.
ATLANTIK, 528 S., geb., € 24,-
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Janne Mommsen
Das Licht in den Wellen
Als Föhrer Bauerntochter brach Inge Martensen in den 1950er-Jahren allein mit dem Schiff in die Vereinigten Staaten auf. Mit ihrem legendären „magic potato salad“ sorgte sie in der Gastro-Szene für Furore. Sogar John F. Kennedy wurde von ihr bewirtet. Mittlerweile fast 100 Jahre alt und Urgroßmutter, will Inge es nun noch einmal wissen. Gemeinsam mit ihrer Urenkelin Swantje macht sie sich erneut auf den Weg über den großen Teich. Eine berührende Geschichte über Selbstfindung, die Kraft des Erinnerns und dunkle Geheimnisse, die alle Zeit überdauern.
ROWOHLT, 400 S., geb., € 22,-
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