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Romane, Erzählungen [1] [2] [3] [4] |
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Julie Orringer
Ein guter Charakter
Dava und Barr Pennington sind Professoren an einer Universität im Mittleren Westen. Dava ist unglücklich in ihrer Ehe und liebt heimlich eine Kollegin. Ebenso heimlich schreibt sie an einem Roman über zwei Frauen. Doch eine Alzheimer-Erkrankung macht ihr das Schreiben unmöglich und sie kommt in ein Heim. Als ihr Mann eines Tages das Manuskript findet und darin die Affäre seiner Frau bestätigt sieht, beschließt er, den Roman umzuschreiben und unter seinem Namen zu veröffentlichen. Er hat Erfolg, doch die Schuldgefühle lassen ihn nicht los ...
AUFBAU, 416 S., geb., € 26,-
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Mario Petuzzi
Winterschlaf
Wenn der Schnee schmilzt, ist es Zeit: Der Großvater Apo schickt die Zwillinge in den Keller, um ihre Mutter zu wecken, die den Winter verschlafen hat. Umsorgt von ihren Kindern kommt sie langsam wieder zu Kräften und kann sich ihrer Aufgabe widmen: dem Aufschreiben ihrer Träume. Währenddessen kümmert sich Apo ums Geschäft. Denn jedes Jahr kommen Menschen zur Mutter und suchen Rat und Trost. Inmitten des mythischen Ringens der Mutter und der Geschäfte des Großvaters wachsen die Zwillinge auf. Doch in diesem Sommer wird sich alles verändern ...
DIOGENES, 240 S., Leinen, € 25,-
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Manik Sarkar
Ochsenkopf
Dass sein Sohn ein besonderes Gespür für die Tiere und das Metzger-Handwerk hat, ist Rensing senior klar, doch er weiß auch, dass ihm andere Fertigkeiten fehlen. Als der Vater stirbt, kann Rensing junior endlich seine Ideen umsetzen. Nur das beste Fleisch will er seinen Kunden vorsetzen. Doch genau für die fehlt ihm jegliches Gespür. Und während er eisern an seinen Idealen festhält, wandern immer mehr Kunden ab zum Supermarkt. Sein Leben wird zum einsamen Kampf gegen den Rest der Welt. Ein tragikomischer Roman über einen Außenseiter, seine Ideale und sein Scheitern.
ZSOLNAY, 176 S., geb., € 23,-
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Norbert Scheuer
Holunderholz
Nach dem Tod der Mutter erinnert sich Johann wieder an das Tonbandgerät des Großvaters, das diese ihm vor Langem zur Reparatur gegeben hat. Endlich hört er die hinterlassenen Bänder ab. Bruchstückhaft entfaltet sich eine Geschichte um einen Wehrmachtsoberst und das stumme Mädchen Rose. Und immer wieder gibt es Hinweise auf eine katastrophale Explosion 1949 in Prüm. Während er orientierungslos durch sein Leben taumelt, stellen sich viele Fragen: Wer war Rose, welche Verbindung gibt es zur Mutter und was ist 1949 geschehen? Eine fesselnde Familiengeschichte.
C.H.BECK, 265 S., 1 Abb., geb., € 26,-
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Johanna Sebauer
Popóm
Eigenlich möchte der Endzwanziger Hendrik am Kiosk nur schnell Limonade und Schokolade kaufen, doch da trifft er auf diesen Mann – Popóm. Er ist zwar um einiges älter, aber Hendrik weiß, dass er selbst dieser Mann ist. Wie umgehen mit jemandem, der einen ebenso gut kennt wie man selbst und vor dem man nichts verbergen kann? Zögerlich nähern sich die beiden an, und während Hendrik hofft, in seinem anderen Ich Halt und Zuversicht zu finden, die ihn in seinem Leben fehlen, weicht der andere immer wieder zurück. „Eine fantasievolle Doppelgängergeschichte.” (Kurier)
DUMONT, 224 S., geb., € 24,-
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Edgar Selge
Juras letzter Winter
Jura Rjabinkin ist 16, als die deutsche Wehrmacht Leningrad 1941 einkesselt. Fast 900 Tage dauert die Blockade, über eine Million Menschen sterben. Einer von ihnen ist Jura, der vom Juni 1941 bis in den Januar in seinem Tagebuch festhält, wie sich das Leben um ihn herum, aber auch sein Innenleben verändert, während der Hunger ihn quält. Edgar Selge zitiert die Tagebucheinträge, kommentiert sie, lässt Erinnerungen entstehen und schafft Bezüge zur Aktualität. Er kommt dem Jungen und seinem Erleben ganz nahe und setzt ihm ein wunderbares Denkmal.
ROWOHLT, 256 S., geb., € 25,-
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Gitta van Spree
Danke für den schönen Abend
Alex arbeitet in einer Kunstgalerie in Paris und ist seit drei Jahren die Geliebte des verheirateten KI-Experten Kai. Als sie den eines Morgens erschossen in einem Hotelzimmer findet, stiehlt sie sein Handy und flieht, statt die Polizei zu rufen. Auf dem Handy entdeckt sie nicht nur weitere Affären, Kai scheint noch andere Geheimnisse vor ihr verborgen zu haben. Wer war der Mann, den sie geliebt hat, wirklich? Sie beschließt, sich als seine persönliche Assistentin auszugeben, und begibt sich auf eine riskante Spurensuche ...
KEIN & ABER, 336 S., geb., € 25,-
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Caroline Wahl
1999 Meter über dem Meer
Samara weiß genau, was sie nicht will. Bei ihren Eltern in der Buchhaltung der Werkstatt arbeiten zum Beispiel. Oder weiter in Berlin in einer muffigen WG wohnen und in der hippen Agentur arbeiten. Schwieriger ist es für sie zu bestimmen, was sie wirklich will. Reich möchte sie sein, unabhängig, frei. Also fährt sie erst einmal in die Berge und erfindet sich von nun an in jedem Ort mit einem anderen Namen neu. Bis sie es in die Welt der Schönen und Reichen in St. Moritz schafft. Doch da ist auch Fritz, der schnell hinter ihre Fassade blickt ...
ROWOHLT, 368 S., geb., € 24,-
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Cora Wucherer
All die Farben, all das Licht
Die 17-jährige Juna ist schön, begabt und ihr größter Traum ist, an der Kunstakademie aufgenommen und Malerin zu werden. Doch eine unheilbare Krankheit wird ihr in einem halben Jahr das Augenlicht rauben. Ihren Schmerz und ihre Wut darüber lässt sie oft an ihrer 13-jährigen Schwester Martha aus. Die fühlt sich unbedeutend, ungesehen und ist manchmal wütend auf Juna. Um ein einziges Mal Junas Lieblingsbild im Original zu sehen, machen die beiden sich auf eine Reise, die sie und ihr Miteinander verändern wird.
KLETT-COTTA, 320 S., geb., € 25,-
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Andreas Wunn
Die Brüder, die wir waren
Die Brüder Max und Julius sind als Kinder unzertrennlich. Ende der 90er-Jahre gehen sie zum Studium nach Berlin. Julius wird Journalist, Max Arzt. Beide sind verliebt in Nina, die Julius schließlich heiratet. Als dessen Karriere ins Stocken gerät, driftet er ab in eine Welt aus Lüge und Zorn und radikalisiert sich zusehends. So nah die Brüder sich einst waren, so fern sind sie sich nun. Dann verschwindet Julius und Max ahnt, warum. Kann er trotz allem noch zu seinem Bruder stehen? Ein hochaktueller Roman mit zwei Brüdern als Spiegel einer gespaltenen Gesellschaft.
PFAUENINSEL, 256 S., geb., € 24,-
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